Mitgliederversammlung: inSi – notwendiger denn je!

Mitgliederversammlung: inSi – notwendiger denn je!

Der Verein inSi – kurz für Integration in Singen – setzt sich seit vier Jahren für Geflüchtete und Migrant:innen in Singen ein. Am Dienstag, den 21. Juni fand die Mitgliederversammlung des Vereins im Bürgersaal des Rathauses in Singen statt. Der Verein wurde 2018 von 40 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Heute zählt inSi e.V. 245 Mitglieder.

 

Zahlreiche Erfolgsprojekte

Der Vorsitzende Bernhard Grunewald konnte zahlreiche erfolgreiche Projekte vorstellen, die von und für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte durchgeführt werden. Dazu zählen der „Bewerbungstreff“, der seit Juli 2021 in Kooperation mit der AWO in den Räumen des Stadtseniorenrats angeboten wird. 180 Nicht-EU-Bürger:innen haben bisher beim „Bewerbungstreff“ Unterstützung beim Erstellen von Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sowie bei der Jobsuche erhalten.

Im Oktober des vergangenen Jahres fand der Netzwerktag „Wir in Singen“ statt, der im Rahmen des Landesförderprogramms „Migrantenorganisationen stärken und vernetzen“ organisiert wurde und zu dem alle Migrantenorganisationen sowie interkulturellen Gruppen in Singen eingeladen wurden.

Zu den Erfolgsprojekten zählt auch der „Internationale Frauentreff“, bei dem Frauen aller Kulturen vierzehntägig mittwochs um 16:00 Uhr ins Gespräch kommen. Momentan treffen sich die Frauen noch im Stadtgarten. Räumlichkeiten werden dringend gesucht. Der Austausch ist oft auch für den Spracherwerb wichtig. Deshalb sind ausdrücklich ebenso deutsche Frauen willkommen, die an anderen Kulturen Interesse haben.

Dank der Unterstützung der Buchhandlung Greuter, konnte inSi Familien, Geflüchteten und Vereine PCs zur Verfügung stellen. Die dringend benötigten Computer waren für viele Menschen die Voraussetzung, um während der Pandemie online am Schulunterricht sowie an Deutschkursen teilnehmen zu können.

Durch das ehrenamtliche Engagement von inSi finden in den Gemeinschaftsunterkünften in der Güterstraße und in der Worblinger Straße sowie im Interkulturellen Zentrum im Alten Zollhaus Sprach- und Nachhilfekurse statt.

Neu auf dem inSi-Programm steht die „Zentrale Begleitung für Ukrainer:innen“. Ehrenamtliche unterstützen jeden Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr in den Räumen des Stadtseniorenrats Schutzsuchende aus der Ukraine beim Ausfüllen von Anträgen.

 

Alter Vorstand neu gewählt

Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung stand die Wahl des Vorstands. Die Mitglieder von inSi zeigten sich äußerst zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstands. Unter der Wahlleitung von Torsten Kalb – Fachbereichsleiter für Jugend, Soziales, Ordnung – wurden der 1. Vorsitzende Bernhard Grunewald, der 1. Stellvertretende Vorsitzende Uran Bajramaj und die 2. Stellvertretende Vorsitzende Bea Gabele in ihren Ämtern bestätigt.

Martin Zimmermann – Leiter der inSi-Geschäftsstelle – wurde einstimmig als Schriftführer wiedergewählt.

Einen Wechsel gab es beim Amt des Kassenwarts. Linda Dold, die inSi seit Vereinsgründung unterstützt hat, steht nicht mehr als Kassiererin zur Verfügung. Als ihr Nachfolger wurde Fabian Dieterle gewählt.

Der Verein inSi zeichnet sich durch zahlreiche Mitglieder im Erweiterten Vorstand aus, eine Besonderheit in der Singener Vereinswelt, wie der vereinserfahrene Wahlleiter Kalb betonte. In den erweiterten Vorstand gewählt wurden Bürgermeisterin Ute Seifried, Martina Kiehn, Isa Eisenhardt, Veronika Schäfer, Mona Schramm, Oguz Akbudak, Dr. Hans Luksza, Claus Friberg, Thomas Römer, Sebastian Röder, Dietmar Vogler, Lisa Burmeister, Stavros Tachtalis und Saber Safi.

In den Beirat berufen wurden Manfred Hensler, Katharina Kirchberg, Miglena Abrasheva, Stefan Schlagowsky-Molkenthin und Linda Kelmendi.

Als Kassenprüfer bestellt wurden Michael Wytek und Christian Siebold.

 

inSi und Stadt Singen Hand in Hand

Die Schirmherrin von inSi, Bürgermeisterin Ute Seifried, betonte bei der Mitgliederversammlung, dass aufgrund der vielen Schutzsuchenden aus der Ukraine „inSi notwendiger denn je“ ist. Die Stadt Singen und inSi werden auch die neuen Herausforderungen gemeinsam stemmen. „Menschen, die nach Singen kommen und unsere Hilfe brauchen, werden sie auch bekommen“, betonte die Bürgermeisterin.

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