GU Güterstraße Ehrenamtliche gesucht

GU Güterstraße Ehrenamtliche gesucht

Ehrenamtliche für die Unterstützung von Geflüchteten in der Gemeinschaftsunterkunft Güterstraße gesucht

 

Das Landratsamt Konstanz hat angekündigt, die Gemeinschaftsunterkunft Güterstraße mit bis zu 100 Geflüchteten wieder zu belegen.

Bürgermeisterin Ute Seifried und Oberbürgermeister Bernd Häusler haben sich klar und nachdrücklich gegen eine Reaktivierung der Güterstraße ausgesprochen: Die Stadt Singen stößt an ihre strukturellen Grenzen (Kindertagesstätten, Schulen, Beratungen, Ehrenamt usw.). Singen hat aktuell 350 Menschen mehr aufgenommen als laut landkreisweiter Verteilungserrechnung nötig. Die meisten anderen Kommunen im Landkreis hingegen haben ihr Soll nicht erfüllt.
Auch inSi teilt die Haltung der Singener Verwaltungsspitze, dass keine weiteren Geflüchteten nach Singen kommen sollten, bevor nicht die anderen Landkreiskommunen ihre Aufnahmequote erfüllt haben.

Trotz des Widerspruchs aus Singen, wird die Gemeinschaftsunterkunft Güterstraße wieder belegt. Die geflüchteten Menschen werden allerdings nur für eine begrenzte Zeit in Singen bleiben. Allgemeiner Konsens ist dennoch, dass die in Singen ankommenden geflüchtete Menschen unterstützt werden sollen und müssen.

Die Unterbringung erfolgt in einem 2-Phasen-Modell: In einer ersten Phase werden die zu verteilenden Geflüchteten vom Landkreis in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Spätestens nach zwei Jahren sorgen in einer zweiten Phase die Kommunen für eine Anschlussunterbringung.

Neu: Beim Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft nach einem positivem Asylbescheid oder spätestens nach zwei Jahren wird das Landratsamt die entsprechenden Geflüchteten auf die Kommunen im Landkreis gemäß Quote verteilen.

Weil Singen sein Soll bereits übererfüllt hat, werden auch die Geflüchteten aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Singener Güterstraße zu einem späteren Zeitpunkt anderen Kommunen als der Stadt Singen zugewiesen. Mit der Zuweisung in andere Kommunen erteilt das Landratsamt zugleich eine Wohnsitzauflage, die es verhindert, dass die Geflüchteten freizügig in Singen ihren Wohnsitz anmelden können.

Die in der Gemeinschaftsunterkunft Güterstraße untergebrachten Menschen werden also nur begrenzte Zeit in Singen bleiben. Die Anschlussunterbringung wird in anderen Kommunen erfolgen.

Auch wenn die neu Zugewanderten nur eine begrenzte Zeit in Singen bleiben werden, möchten inSi, die Stadt Singen und auch das Landratsamt die geflüchteten Menschen beim Ankommen unterstützen. Wichtig ist, dass die Geflüchteten ehrenamtliche Ansprechpartner:innen vor Ort erhalten. Idealerweise sollte es sich um Landsleute handeln. Ehrenamtliche, die nicht die Muttersprache der Zugewanderten sprechen sind ebenfalls willkommen.

Darüber hinaus wird inSi ehrenamtliche Sprachkurse in der Güterstraße anbieten. Auch hierfür werden ehrenamtliche Sprachlehrkräfte gesucht.

Damit insbesondere die Kinder möglichst früh Unterstützung erhalten, wird die Stadt Singen an zwei Tagen in der Woche eine Kinder-Gruppe organisieren. Eine hauptamtliche Fachkraft wird noch gesucht.

Wer die Geflüchteten in der Gemeinschaftsunterkunft Güterstraße unterstützen möchte, wird gebeten sich bei inSi e.V. zu melden.

Kontakt: Martin Zimmermann

+49 7731 9263501
kontakt@insi.team

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