Politisches

‚‚Mehr Frauen in die Politik!“ – Landtagsfahrt für politisch interessierte Frauen

Am Donnerstag, den 13.10.22 lud die Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger politisch interessierte Frauen aus Singen und Umgebung zu einer Landtagsfahrt nach Stuttgart ein, darunter auch Frauen des Netzwerks „WIR in Singen“.

Der Hegau sammelt Spenden für Afghanistan

Spendenaktion im Hegau für ein Projekt zur Unterstützung von Müttern und Kindern in Kabul/ Afghanistan von Caritas SIngen-Hegau, inSi e.V. und Unser buntes Engen e.V.

MdB Ann-Veruschka Jurisch im Gespräch mit inSi e.V.

inSi-Vorsitzender Bernhard Grunewald und Dr. Ann-Veruschka Jurisch, Mitglied des Bundestags (FDP), haben sich bei einem Treffen über die Situation der Geflüchteten im Landkreis Konstanz ausgetauscht.

Infos zur Ausreise aus Afghanistan

Hier stellen wir möglichst aktuelle Informationen zur Verfügung, wie sich möglicherweise eine Ausreise aus Afghanistan organisieren lässt. Alles ohne jegliche Gewähr!

NesT – Neustart im Team

Das Pilotprogramm Neustart im Team (NesT) ist ein staatlich gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtende, das durch eherenamtliche Mentoring-Gruppen ermöglicht wird.

Arbeitshilfe Aufenthalt verfestigen

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat seine Arbeitshilfe zur Aufenthaltsverfestigung aktualisiert, Stand Juni 2021, Autor: Seán McGinley. Für Personen mit Aufenthaltserlaubnis.

Sprecherrat fordert Unterstützung

Im Sozialausschuss am 26. April 2021 forderte Manfred Hensler, Mitglied des Sprecherrates der Ehrenamtlichen im Bereich Integration, den Kreistag um Unterstützung.

Integrationskonzept der Stadt Singen

Mitte März stellte Stefan Schlagowsky-Molkenthin, der kommunale Integrationsbeauftragte, nach zwei intensiven Erarbeitungsjahren das neue umfängliche und wegweisende Integrationskonzept der Stadt Singen im Gemeinderats-Ausschuss „Familie, Soziales, Ordnung“ vor. Es ist sowohl eine umfassende Prüfung und Analyse der bisherigen Integrationsarbeit in Singen, als auch eine klare Orientierung für die zukünftige Ausrichtung und die Herausforderungen. Übersichtlich werden die Themenbereiche Sprache, Arbeit, Bildung, Wohnen und Interkulturelles Miteinander mit ihren haupt- sowie ehrenamtlichen Angeboten betrachtet und überprüft und Bedarfe der zukünftigen Weiterentwicklung benannt. Das Konzept bietet damit eine umfassende Orientierung für unsere gemeinsame Arbeit. Hier geht es direkt zum PDF:  

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) verurteilt den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention aufs Schärfste. Seit Jahrzehnten setzen sich internationale Frauenverbände für einen besseren Schutz von Frauen und  Mädchen vor Gewalt ein. In Istanbul wurde dazu 2011 das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul-Konvention, gezeichnet und von der Türkei als erstem Beitrittsstaat ratifiziert. Weitere 45 Staaten folgten. Am vergangenen Samstag hat der türkische Präsident Erdoğan per Dekret verfügt, dass die Türkei aus der Konvention austritt. Laut Erdoğan schränke die Konvention den „Aufbau der Familien“ in der Türkei massiv ein. Simone Thomas, eine von derzeit sieben BAG-Bundessprecherinnen, erklärt: „Damit hat der Präsident deutlich gemacht, was er von Gleichberechtigung hält. Die türkische Regierung sieht Gewalt gegen Frauen weiterhin als privates Thema an und entzieht sich der Verantwortung Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen. Die Unterdrückung der Frau wird toleriert und das Patriarchat verwehrt Frauen ein gewaltfreies und selbstbestimmtes  Leben. Die Türkei entfernt sich damit weiter von demokratischen Werten.“ Alarmierende Zahlen Weltweit ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. Auch in Deutschland ist die Istanbul-Konvention noch nicht in Gänze umgesetzt. Es gibt unvermindert hohe Zahlen an Partnerschaftsgewalt. Jeden 3. Tag wird eine Frau vom Partner oder Ex-Partner getötet. Es ist davon auszugehen, dass die Corona-Pandemie die häusliche Gewalt verschärft hat. In der Türkei wurden 2020 über 300 Femizide gezählt. Die Aufkündigung der Istanbul-Konvention in dieser Situation ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Deutschland und die EU müssen sich dem entschlossen entgegenstellen. Antifeministischen Strömungen muss mit aller Kraft entgegengetreten werden. „Frauenrechte sind Menschenrechte und dürfen nicht zurückgenommen werden“, so Simone Thomas. Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltschutz sind keine Verhandlungssache. Die BAG zeigt sich solidarisch mit den Frauen in der Türkei und der türkischen Frauenbewegung und appelliert an die Bundesregierung, dem Austritt der Türkei Konsequenzen folgen zu lassen. Simone Thomas Bundessprecherin Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Freiburg

Aufruf an Politiker:innen

Aufruf an die Politiker:innen: Dauerhaftes Bleiberecht für gut integrierte Geflüchtete – unabhängig von ihrem Status! Mit der Merkel‘schen Grenzöffnung 2015 war unausgesprochen natürlich auch ein Versprechen verbunden an die Menschen, die damals bei uns Zuflucht gesucht haben vor Krieg, Verfolgung, Unterdrückung und Armut: Das Versprechen, dass wir den Geflüchteten, welche Integrationsanstrengungen unternehmen und versuchen, sich bei uns eine neue Existenz aufzubauen, eine Zukunft in unserem Land bieten. Fünf Jahr danach sieht die traurige Wahrheit ganz anders aus: Die Fälle von drohenden oder bereits vollzogenen Abschiebungen häufen sich, bei welchen große Integrationsbemühungen und -erfolge mit Füßen getreten werden. Initiator: Manfred Hensler, Leiter Abendgymnasium Radolfzell, Dozent VABOE, Mitglied IF Konstanz, Mitglied inSi e.V. Singen Vorläufiges Ergebnis des Aufrufs an Politiker:innen, gut integrierte Geflüchtete nicht mehr abzuschieben Zahlreiche Privatpersonen, Geschäftsleute, Initiativen und Vereine haben dazu aufgerufen, gut integrierte Geflüchtete nicht mehr abzuschieben. Alle im Landkreis Konstanz angeschriebenen Politiker:innen haben inzwischen geantwortet. Antwort der Politiker:innen in zusammengefasster Form Antwort von Andreas Jung, MdB

inSi fordert Soforthilfe für Moria!

Der Vorstand von inSi e.V. fordert sofortige unbürokratische Katastrophenhilfe und die Evakuierung der Geflüchteten aus Moria durch aufnahmebereite Staaten, Länder und Kommunen. Die Bundesregierung muss dabei – auch im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft – in einer „Kooperation der Willigen“ voran gehen. Über 12.000 Geflüchtete – davon etwa 4.000 Kinder – leben seit vielen Monaten unter völlig unzulänglichen Hygienebedingungen im Camp bei Moria auf der griechischen Insel Lesbos, das vergangene Woche vom 08.-09.09.2020 beinahe vollständig abgebrannt ist. Die nun obdachlosen Geflüchteten haben (fast) alles verloren und es gibt noch immer keine ausreichende Versorgung mit dem Nötigsten.  Unter ihnen herrscht Angst, im derzeit entstehenden Hilfs-Camp wieder hinter Zäunen eingesperrt und den ansteigenden Corona-Infektionen ausgeliefert zu sein. Das hat die Situation vergangene Woche eskalieren lassen. Diese absehbare Katastrophe ist ein Armutszeugnis für Europa. Die Friedensnobelpreisträgerin Europäische Union missachtet mit ihrem Handeln die grundlegendsten moralischen Werte, die nicht nur in Deutschland im ersten Artikel unseres Grundgesetzes festgeschrieben sind: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Die schwierige und notwendige Neuausrichtung der gemeinsamen Asylpolitik darf nicht länger in Missachtung der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen resultieren. InSi e.V. unterstützt den offenen Brief zahlreicher Hilfsorganisationen mit einem Appell an die Bundesregierung, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die derzeitige Blockadehaltung aufzugeben. Offener Brief – Moria Wochenblatt Artikel vom 15.09.2020

Ausstellung über Jugend-KZ

Persönliche Reaktionen: „Es ist traurig, wie unmenschlich das Handeln damals war und dass sie nach Lust und Laune über das Leben anderer entschieden haben“ schreibt eine Schülerin der Zeppelin-Realschule nach dem Besuch der nun im Singener Rathausfoyer zu Ende gegangenen Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“ über die Herrscher der Jugend-Konzentrationslager Moringen und Uckermark. Von 1940-45 inhaftierten die Nationalsozialisten dort 3.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 25 Jahren als „Gemeinschaftsfremde“, von denen Hunderte starben oder ihr Leben lang schwere körperliche und seelische Schäden davontrugen, gequält von Polizei, SS und dem berüchtigten Rassebiologen Dr. Ritter, der grausige Verbrechen an den schutzlosen Jungen und Mädchen beging und zudem auch das alte Volk der Jenischen verfolgte. „Unsere Besucherzahlen waren überwältigend, allein 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften waren im Rathaus“, zogen Marcel Da Rin von der Singener Kriminalprävention und Bernhard Grunewald vom neuen Verein inSi e.V als Initiatoren nun eine erste Bilanz. „Wir wollen gerade in diesen Tagen zeigen, was echte Nazis wirklich gemacht haben“, so Grunewald, dessen Vater Wolfgang 30 lange Monate in Moringen inhaftiert war und der noch vor seinem frühen Tod half, diese Ausstellung zu entwickeln. Beide bieten nun den Singener Schulen und Jugendlichen eine Vertiefung des Themas an, ergänzt um den Film „Nacht und Nebel“ über Hitler’s KZs. „Davon haben wir noch nie etwas gehört“, war der Tenor gerade älterer Besucher aus nah und fern, die sich ebenso betroffen zeigten wie viele Rathausbedienstete und zahlreiche Tagesbesucher. Bereits bei der Eröffnung unterstrich Oberbürgermeister Bernd Häusler vor überraschend vielen Gästen, dass Rassismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in Singen keinen Platz haben. Er dankte beiden Verantwortlichen für die beeindruckende Initiative, die vom lokalen „Bündnis unterm Hohentwiel“ ebenso Unterstützung bekam wie von Heinz Rheinberger, dem legendären Singener Gewerkschafter und SPD-Kommunalpolitiker, der aufgrund eigener Erlebnisse als 14-jähriger im „Adolf-Nazi“-Volkssturm und Begegnungen mit KZ-Überlebenden wie Willi Bleicher alle Anwesenden zum aktiven Handeln gegen faschistisches Denken und Handeln aufrief. „Der Faschismus kommt nicht immer auf genagelten Stiefeln“, so Rheinberger. Gefördert wurde die Ausstellung, welche von Martin Guse konzipiert wurde, vom Programm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Unterstützung für die Ukraine

Am Dienstag, den 15. März 2022 hielt Sebastian Röder, Rechtsanwalt und Erweiterter Vorstand bei inSi e.V. einen Zoom Vortrag mit Informationen zur Rechtslage für Geflüchtete aus der Ukraine.

Die Präsentation kann hier eingesehen werden:

Rechtliche Rahmenbedingungen für Geflüchtete aus der Ukraine, Vortrag von Sebastian Röder

Wichtige weitere Dokumente:

Endfassung Länderschreiben § 24 AufenthG.

Durchführungsbeschluss Massenzustrom

2022_3_5_BMI_Ukraine

Liebe Unterstützer:innen und Freunde von inSi e. V.,  

viele von Euch waren bei der ersten Mahnwache am 26. Februar und haben die Beiträge von Oberbürgermeister Bernd Häusler, Ehrenbürger Willi Waibel und der Partnerstadtbeauftragten Carmen Scheide gehört. Danke, dass so viele von Euch da waren! In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten werden Menschen zu uns nach Singen kommen, die Schutz, Unterkunft, Trost und Anschluss suchen. Unser Verein möchte alle Menschen in dieser Lage tatkräftig unterstützen. 

Wenn Ihr in der Lage seid, Wohnraum für Geflüchtete (nicht nur aus der Ukraine – denn viele Menschen suchen Unterkunft!) zur Verfügung zu stellen, dann meldet euch gerne bei der zentralen Anlaufstelle der Stadt Singen – per E-Mail unter anlaufstelle@singen.de oder telefonisch unter 07731/85-549. Auch ukrainische Flüchtlinge, die Wohnraum benötigen, melden sich bitte unter diesem Kontakt. Eine Kontaktaufnahme in ukrainischer Sprache ist möglich. Wir arbeiten eng mit der Anlaufstelle zusammen. 

Die Stadt Singen hat ein Spendenkonto für die Partnerstadt Kobeljaki eingerichtet:  

Sparkasse Hegau Bodensee
IBAN: DE 93 6925 0035 0003 0615 12
Stichwort „Ukraine“ oder „Kobeljaki“ 

In Bezug auf Sachspenden sehen wir es aktuell wie die Stadt Singen:  

“Leider ist aufgrund der geographischen Lage unsere Partnerstadt Kobeljaki – 1.000 Kilometer von der polnischen Grenze durch Kriegsgebiet – aktuell ein Hilfstransport äußerst schwierig. Bevor die Stadt einen Hilfstransport auf den Weg bringt, muss deshalb ein sicherer Verkehrsweg gewährleistet sein.  

Zudem ist zu befürchten, dass sich die Lage in der Ukraine und in unserer Partnerstadt Kobeljaki in den nächsten Tagen durch sich ausweitende Kriegshandlungen weiter verschlimmern wird. Neben Verbandszeug und Material zur medizinischen Versorgung könnten dann weitere Sachgüter nötig werden, die punktgenauer gespendet werden und sofern möglich in die Ukraine transportiert werden könnten.” (Zitat aus dem Facebook-Beitrag der Stadt Singen) 

Wir halten Euch auf dem Laufenden, was einen zukünftigen Hilfstransport angeht. Grundsätzlich sind Geldspenden an größere Organisationen jetzt sinnvoll, die sich mit der Logistik und der Unterstützung von Menschen in Kriegsgebieten auskennen:

Spendeninfo „Nothilfe Ukraine“ – DZI

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, hat stets die Möglichkeit, sich bei uns zu melden.  

Wir freuen uns über alle, die uns in unserer Arbeit unterstützen möchten – mit kleinem und mit großem Engagement. Jede Hilfe zählt!

Herzlichst, Euer inSi-Team

 

Weitere Informationen zu Schutzsuchenden aus der Ukraine findet Ihr hier:
www.asyl.net/schutzsuchende-ukraine

 

 

Die Homepage der Stadt Singen bietet aktuelle Informationen für Menschen aus der Ukraine und denjenigen, die den Geflüchteten helfen möchten sowie Hilfe bei der Vermittlung von privatem Wohnraum.

Gebündelte Informationen zur Ukraine-Krise in Singen

 

Präsentation: Erste Schritte für Ehrenamtliche zur Unterstützung Ukrainischer Geflüchteten bei inSi e.V. in Singen

22-04-13 Präsentation Ehrenamt mitmachen

Präsentation zum Infoabend für Ehrenamtliche Unterstützung Geflüchteter aus der Ukraine:

22-04-13 Ukraine Infoabend Ehrenamt

Martin Zimmermann aus unserer Geschäftsstelle bei inSi e.V. aktualisiert hier kontinuierlich die wichtigsten ersten Schritte für Ehrenamtliche aus Singen im Hegau bei der Unterstützung Geflüchteter aus der Ukraine.

https://www.kurzelinks.de/UkraineSingen

Kostenloser

Deutschunterricht

von inSi e.V.

Hier gibt es unseren aktuellen Stundenplan:

Ehrenamt und Hauptamt Hand in Hand

In und um Singen gibt es zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Angebote und Projekte für und mit Migrant*innen.

Ehrenamt

Hauptamt

gemeinsam

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